
40 Jahre Hannoversche Kassen
40 Jahre Hannoversche Kassen! Ein runder Geburtstag, der mehr war als ein Jubiläum. Es war ein Wiedersehen, ein Innehalten, ein Feiern und zugleich ein Blick in die Zukunft. Und auch wenn das Thermometer an diesem Tag stolze 35 Grad zeigte, die Wärme dieses Sommerabends war nicht nur der Sonne geschuldet. Sie lag in der Luft, in den Begegnungen, in den Gesprächen und in der gemeinsamen Geschichte.
Bereits beim Eintreffen konnten die Gäste bei Kaffee und Kuchen in die Vergangenheit eintauchen. Liebevoll zusammengestellte Bildercollagen der vergangenen 40 Jahre zeigten die Menschen, die die Hannoverschen Kassen bewegt und geprägt haben. Sie erinnerten an schöne Momente, wie Betriebsausflüge oder besondere Mitgliederversammlungen, oder zeigten die Hannoverschen Kassen in Aktion bei der Eurythmie.
Begrüßung durch die Vorständin Jana Desirée Wunderlich – ein herzliches Willkommen
Mit einem herzlichen Lächeln und offenen Worten begrüßte Vorständin Jana Desirée Wunderlich die Gäste. In 40 Jahren kann eine Menge passieren. Begonnen wurde mit einem Blick zurück. Denn was wäre ein Jubiläum ohne die Geschichten vom Anfang und den damaligen Herausforderungen?! Diesen Blick zurück schenkte den Gästen ein Mensch, der das alles nicht nur erzählt bekommen hat, sondern selbst erlebt und geprägt hat: Rembert Rauchbach.
Der Ursprung einer starken Gemeinschaft
In einer sehr persönlichen Rückschau wurde der Blick auf den Anfang gelenkt. Aus einer Not heraus entstand bei einigen Geschäftsführern der niedersächsischen Waldorfschulen der Impuls, eine eigene Pensionskasse, die „Hannoverschen Kassen" zu gründen. Rembert Rauchbach erinnert sich, dass es gar nicht so einfach war, wie es sich vielleicht heute anhört. Mit einem Lächeln im Gesicht berichtet er über hitzige Diskussionen und Abwägungen. Am Anfang war es also nur ein gewisses nüchternes Pflichtbewusstsein, mit der Zeit kam jedoch auch eine inhaltliche Begeisterung für die Möglichkeit und Aufgabenbestellung des neuen Instruments hinzu, was bis heute Früchte trägt. Rembert Rauchbach erinnert aber auch daran, dass wir aktiv bleiben müssen, um das Gute zu bewahren.
Was damals klein begann, ist heute ein stabiles Fundament mit verschiedenen Unternehmen und Angeboten im Verbund der Hannoverschen Kassen. Getragen von dem Gedanken, dass Vorsorge mehr sein muss als ein Produkt. Es ist ein soziales Versprechen! Vieles hat die Hannoverschen Kassen in den vergangenen Jahren bewegt. Aber wo stehen wir heute? Darüber sprach eine Frau, die das Ganze immer gut im Blick hat: Die Aufsichtsratsvorsitzende Annette Bohland.
Ein Blick ins Heute und neue Wege in der Versorgung
Der zweite Teil des Programms widmete sich somit ganz der Gegenwart. Annette Bohland nahm die Gäste mit in das Hier und Jetzt. Sie berichtete über die gelungene Kombination der drei Säulen, die in ihrer Kombination für die „Neuen Wege der Versorgung" stehen. Die nachhaltige Altersvorsorge, gelebte Solidarität und nachhaltige Kapitalanlage!
Annette Bohland veranschaulichte, wie Solidarität inzwischen nicht nur geübt, sondern von der Gemeinschaft wirklich gelebt wird, und sie erzählte von besonderen Gemeinschaftsprojekten, die die nachhaltige Kapitalanlage der Hannoverschen Kassen heute prägen. Ihre Worte machten deutlich: Die Hannoverschen Kassen sind heute mehr denn je eine Organisation, die Haltung zeigt – ökonomisch klug, sozial verantwortlich und ökologisch vorausschauend. Es ist gut zu wissen, dass Solidarität, Verantwortung und Zukunftsorientierung keine Floskeln sind, sondern gelebte Realität. Und weil jeder gute Weg nicht nur eine Vergangenheit und eine Gegenwart hat, sondern auch eine Vision, nahm Ralf Kielmann, Vorstand der Hannoverschen Kassen, die Gäste mit auf eine Reise in das Zukunftsbild der Hannoverschen Kassen.
Ein Zukunftsbild – Was vor uns liegt
Wie wird die soziale Sicherung künftig aussehen? Welche Rolle können und wollen die Hannoverschen Kassen dabei spielen?
Das Zukunftsbild, das von Ralf Kielmann gezeichnet wurde, war geprägt von Offenheit, Innovationsfreude und Verantwortung. Die Hannoverschen Kassen verstehen sich als soziale Gestalterin, als Plattform für Kooperationen, als Stimme für mehr Fairness im System. Themen wie Digitalisierung, Gemeinwohlorientierung und neue Gemeinschaftsmodelle stehen bereits heute auf der Agenda und sollen auch in Zukunft weiter prägend sein.
Seine Ansprache war angefüllt mit Dankbarkeit – gegenüber den Gründern, den Mitarbeitenden, den Partnern und Freunden, den Mitgliedern, und all denen, die die Hannoverschen Kassen über vier Jahrzehnte hinweg begleitet, geprägt und weiterentwickelt haben.
Musikalische Zwischentöne – Harfenklänge von Katharina Müller
Zwischen den Reden und Gesprächen spannte sich ein feiner musikalischer Bogen über den Abend. Getragen von der Harfenistin, Sängerin und Musikpädagogin Katharina Müller aus Dresden. Ihre zarten, fast schwebenden Harfenklänge gaben dem festlichen Anlass einen poetischen Klang. Ob klassische Melodien, zeitgenössische Stücke oder ihre einfühlsamen Interpretationen bekannter Lieder, ihre Musik schaffte eine besondere Atmosphäre, die Erinnerungen, Träume und Gespräche miteinander verband.
Ein Fest des Wiedersehens – Gespräche, Genuss und Gemeinschaft auf der Terrasse
Am frühen Abend verlagerte sich das Fest auf die Terrasse der Schwanenburg. Unter alten Bäumen wurden die regional, nachhaltig und liebevoll zubereiteten Köstlichkeiten der Schwanenburg serviert. Es wurde diskutiert, gelacht, alte Geschichten wurden ausgegraben und neue Ideen gesponnen. Und es wurde angestoßen, auf 40 Jahre Hannoversche Kassen. Auf das, was war, und auf das, was kommt. Die Musik, das Licht und das Lachen der Gäste an diesem warmen, lebendigen Sommerabend haben die Geschichte der Hannoverschen Kassen nicht nur gefeiert, sondern weitergeschrieben.
Danke für 40 Jahre Vertrauen. Danke für ein Fest voller Begegnungen. Und danke für den Mut, gemeinsam weiterzudenken.
Jana Desirée Wunderlich